Deutschlands größtes Hinterglasfoto

Deutschlands größtes Foto hinter Glas.

In der Münchner Schrannenhalle, direkt am berühmten Viktualienmarkt, hängt Deutschlands größtes Foto hinter Glas. Das 6 x 2,8 Meter große Bild ist eine Collage aus 25 einzelnen Aufnahmen, die der Fotokünstler Michael von Hassel  in der Endphase des Umbaus der Münchner Kultstätte tagsüber und vor allem nachts fertigte. Die Ausarbeitung erfolgte durch den Münchner Print-Dienstleister Crome Art Systems mit einer speziellen Glaskaschierung im Rekordformat auf Sihl Inkjet-Papier.

“Ich wollte die Wiederauferstehung der wunderbaren Halle darstellen”, berichtet Michael von Hassel von der Idee zu seinem Superbild. “Deshalb ist das Foto in viel Gold und glänzend strahlender Farbe gehalten.” 

Die hohe Farbsättigung  und die extreme Buntheit des Motivs gaben schließlich auch den Ausschlag für die Nutzung des Inkjet-Druckverfahrens.

“Der Ausdruck mit Pigmenttinten erschien uns daher als erste Wahl”, betont auch Peter Eimannsberger von Crome Art Systems, der für den Ausdruck und die Installation des Bildes verantwortlich zeichnet.  Das Münchner Dienstleistungsunternehmen steht für Top-Qualität in der Glaskaschierung und hat mit der Crome Art GlasSec Glaskaschierung ein eigenes Verfahren entwickelt. Das seit 2005 ständig weiterentwickelte Verfahren bietet im Vergleich zu Acrylglaslösungen eine unübertroffene Kratz- und Archivfestigkeit. Allerdings erfordert die Weiterverarbeitung von Digitaldrucken hinter Glas besondere Erfahrung.

Montage des größten Hinterglasfotos in der Münchner Schrannenhalle.

“Viele Inkjet-Materialien zeigen nach der Kaschierung hinter Silikon das Problem der Farbveränderung”, berichtet Peter Eimannsberger. “Das Bild ist nach der Kaschierung deutlich wärmer in der Farbe als im unkaschierten Zustand. Dieser Warmtonzuwachs ist je nach Motiv teilweise erheblich. Solche Probleme kennen wir übrigens bei den von uns für die Lambda-Belichtugen eingesetzten Fotopapieren überhaupt nicht.”

Problematisch erweist sich bei der Silikonverklebung auch das Phänomen des Ausblühens, das auf die mikroporöe Oberfläcghe mancher Papiere zurückzuführen ist. Umfangreiche, vorausgegangene Tests haben das Sihl Professional Photo Paper PE 300 als optimal geeignet identifiziert, dessen Farbstabilität auch nach der Silikonkaschierung sich nicht ändere. Die spezielle SuperDry-Beschichtungstechnologie des Fotopapiers besitzt eine besonders feine, unempfindliche Oberfläche.

“Sehr gut haben uns der große Farbraum und das schöne Weiß gefallen”, berichtet Peter Eimannsberger. Auch der Fotokünstler Michael von Hassel ist von seiner 17 Quadratmeter Großinstallation in der Schrannenhalle begeistert.

“Es ist ein kleines Denkmal,   das ich hier geschaffen habe”, freut er sich.

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